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Peridot-Suche mit den Apachen

Ein exklusiver Besuch bei den San Carlos Apachen in Arizona, USA, bei welchen sich eine der weltweit wichtigsten Fundstellen für Peridot befindet.

Peridot (oder Olivin, wie der mineralogische Name lautet) ist eigentlich ein sehr häufiges Mineral und kommt an manchen (vulkanisch geprägten) Orten in riesigen Mengen vor – aber praktisch nur in winzigsten Körnern von weniger als 1 mm bis maximal 2 oder 3 mm. Bekannte Beispiele dafür sind die Kanarischen Inseln oder Hawaii. San Carlos in Arizona, USA, gehört zu den ganz wenigen Lokalitäten, wo auch grössere, klare Peridot-Individuen zu finden sind. Diese Fundstelle ist für den heutigen Schmucksteinhandel von grosser Bedeutung. Viele der lebhaft grünen Halsketten, Armbänder sind aus Peridot von San Carlos hergestellt. Das Spezielle an dieser Fundstelle ist, dass sie fest in Hand der San Carlos-Apachen liegt und nur Mitglieder dieses Stammes auch dort Steine abbauen dürfen. Wir hatten vor einigen Jahren die Gelegenheit, die Fundstellen selber zu besuchen und während einigen Tagen mitzuerleben, wieviel Arbeit nötig ist, um klare, grössere Peridot-Stücke zu bergen, die auch für Schmuckzwecke zu gebrauchen sind.
Blick auf einige der kleinen Steinbrüche.
Die Bergung qualitativ hochstehender Peridotstücke ist Handarbeit.
Peridot kommt als Einschlüsse in dunklem Basalt vor. Er wurde bei einem Vulkanausbruch vor knapp 1 Million Jahren aus einer Tiefe von 20-25 Kilometern an die Erdoberfläche transportiert.
Die Tagesausbeute eines Steinbruchs.